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Händler planen Entgelt für Kunststofftüten

Quelle: bossticker vom 10.02.2016

Die Zahl der Kunststofftüten in Europa soll deutlich reduziert werden. Der deutsche Handel unterstützt die Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie: Kunststofftüten sollen künftig nicht mehr unentgeltlich an Kunden abgegeben werden. Zahlreiche Unternehmen wollen sich deshalb einer Vereinbarung des Handelsverbandes Deutschland (HDE) und des Bundesumweltministeriums anschließen. Die Vereinbarung soll am 1. April 2016 in Kraft treten. Die Höhe des Entgelts für Plastiktüten legen die Unternehmen aus kartellrechtlichen Gründen individuell fest. "Es beteiligen sich zum Start so viele Unternehmen, dass bereits 60 % der Tüten im Handel erfasst sind", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Innerhalb von zwei Jahren sollen mindestens 80 % der Kunststofftüten in Deutschland kostenpflichtig sein. Nach den Vorgaben einer EU-Richtlinie muss der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststofftüten in den Mitgliedstaaten bis 2019 auf 90 Tüten und bis 2025 auf 40 reduziert werden. Deutschland liegt aktuell bei jährlich 71 Tüten je Einwohner und Jahr.



Kontakt:


Handelsverband Deutschland
HDE e.V.
Der Einzelhandel
Am Weidendamm 1 a
10117 Berlin

Telefon: +49 (0) 30/726250-0
Fax: +49 (0) 30/726250-69
E-Mail: hde@einzelhandel.de
Internet: www.einzelhandel.de                                 









 

Fazit:

Schätzungen zufolge gelangen pro Jahr knapp 9 Mio. Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere. Experten sagen, dass sich ein Müllteppich von der Größe Westeuropas gebildet hat. Um die staatliche Zwangsabgabe zu vermeiden, sollten jetzt möglichst viele Händler freiwillig mitmachen.

Die Vereinbarung verpflichtet den Händler, ab 01.04.2016 Kunststofftragetaschen nur noch gegen ein angemessenes Entgelt an Kunden abzugeben. Wie hoch dies sein soll, ist allerdings in der Diskussion. Am meisten genannt wird ein Preis von 0,20 bis 0,30 Euro.

Ferner müssen die Handelsunternehmen Daten für ein notwendiges Monitoring (zu Deutsch: "Kontrolle") zur Verfügung stellen und mitteilen, wie viel Tüten Sie pro Jahr abgeben. Dies kostet normalerweise Geld, ist allerdings für Fachgeschäfte mit weniger als 250 Mitarbeitern gebührenfrei!

Mit folgenden Ersatzprodukten lässt sich die Verwendung von Plastiktüten ebenfalls vermeiden und gegen die Müllflut ankämpfen:

87 9060 000 Tragetasche Papier braun 22x11x26cm MM: 250ST je 0,09EUR

87 9061 000 Tragetasche Papier braun 22x11x36cm MM: 250ST je 0,11EUR

87 9062 000 Tragetasche Papier braun 32x17x41cm MM:250ST je 0,16EUR

87 9998 020 Tragetasche Papier braun La Vida 21x17x7cm MM: 25ST je 0,15EUR

87 9998 030 Tragetasche Papier braun La Vida 29,5x22x10cm je 0,20EUR


 

Kunden schätzen lokale Online-Marktplätze

Konsumenten bewerten lokale Online-Marktplätze grundsätzlich positiv, das zeigt das aktuelle Consumer Barometer von IFH Köln und KPMG. Kunden wissen insbesondere Informationen über Händler und deren Sortimente zu schätzen und freuen sich über neue Services, die Einkäufe bequemer machen.

Frage: Wenn Sie an einen lokalen Online-Marktplatz denken, wie wichtig sind Ihnen die folgenden Aspekte? (unabhängig davon, ob Sie so einen Marktplatz bisher genutzt haben); Top-2-Box (sehr wichtig, eher wichtig)    Quelle: IFH Köln, KPMG,2015

Rund 85 Prozent der Befragten, die einen lokalen Online-Marktplatz in ihrer Stadt oder Region kennen, befürworten dieses Angebot und nutzen es auch, so ein Ergebnis der Studie. Vor allem, dass lokale Online-Marktplätze Informationen über Händler in der Umgebung verfügbar machen, ist aus Konsumentensicht ein großer Vorteil des Konzeptes. So sind sich 93 Prozent der Befragten sicher, auf entsprechenden Internet-Plattformen schnell und einfach lokale Händler angezeigt zu bekommen. Fast ebenso viele Konsumenten sind der Meinung, sich über einen lokalen Online-Marktplatz bequem darüber informieren zu können, was Händler in ihrer Stadt oder Region anbieten.

"Lokale Online-Marktplätze eignen sich für Händler nicht nur, um in den E-Commerce einzusteigen, sondern auch, um die Sichtbarkeit im Netz zu erhöhen – ohne die Kosten für einen professionellen Web-Auftritt allein tragen zu müssen. Konsumenten werden so in ihrem Informationsbedürfnis abgeholt und auch das stationäre Geschäft kann gepusht werden", erklärt Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

Services: Convenience wichtig

In puncto Service spielen Zusatznutzen und Bequemlichkeit für die Befragten eine große Rolle. Dazu zählt auch, dass der Online-Marktplatz auf möglichst kundenfreundliche Weise mit dem stationären Geschäft verknüpft wird. So erwarten 95 Prozent der befragten Konsumenten, über den Online-Marktplatz die Warenverfügbarkeit im Ladenlokal prüfen zu können, um unnötige Wege zu vermeiden. Rund 86 Prozent der Befragten ist es wichtig, online Waren reservieren und dann im lokalen Geschäft abholen zu können. Ebenso viele Konsumenten möchten darüber hinaus den Online-Marktplatz als zentrale Stelle für Retouren nutzen können.

"Das Konzept ‚lokaler Online-Marktplatz' trifft den Nerv der Zeit. Allerdings haben die Omni-Channel-Konsumenten von heute auch hohe Erwartungen an die Funktionalität und Services der Plattformen. Besonders für kleinere Händler bieten die neuen Marktplätze gute Chance, am E-Commerce teilzuhaben", so Mark Sievers, Head of Consumer Markets bei KPMG.

 

Fazit: 

Lokale Online-Marktplätze und die Philosophie des "Buy local"  werden bereits heute vom Verbraucher stark gewünscht und zukünftig noch mehr gefordert werden. Mit unserer Software Paperlocal machen wir Sie zum "Omni-Channel-Anbieter" und bringen Sie auf die wichtigsten lokalen Handelsplattformen. Und dies ohne jeden eigenen Aufwand für Sie. Sprechen Sie uns an, denn wir möchten, dass Sie Ihre Kundenfrequenz steigern und auch morgen noch am Markt verbleiben.

(Ansprechpartner: Herr Hadir Turan, Tel. 06157-8005-78, E-Mail: H.Turan@hz-pbs.de  )

 

 

P.S.: Mittlerweile gibt es sogar eine App, die bereits über 100.000 Mal heruntergeladen wurde und in der Sie mit Ihrem Fachgeschäft auch angezeigt werden könnten. Für nähere Infos fragen Sie unseren Fachberater im Außendienst

 


 

Aktionsidee der Woche: Schulfüller-Beratung

Anfangs des 2. Schulhalbjahrs – also in Kürze – fangen die Schüler an, mit Schulfüllern zu schreiben. Diese sind erfahrungsgemäß Produkte, bei denen die Mütter sehr auf gute Beratung und Qualität achten. Daher werden Schulfüller überwiegend im Fachgeschäft und weniger in den SB-Märkten gekauft. Machen Sie sich dies zunutze, in dem Sie rechtzeitig eine entsprechende Auswahl anbieten. Versuchen Sie darüber hinaus Kontakt zu Lehrern zu bekommen und bieten Sie eine Schulfüller-Beratung bei einem Elternabend an. Wichtig ist, dass Sie den Kontakt zu den Lehrern suchen und die Kinder samt Müttern zu Ihnen ins Geschäft kommen.

Ein Kollege von Ihnen führt seit einiger Zeit sehr erfolgreich eine sogenannte "Schulfüller-Testset-Aktion" durch. Diese läuft wie folgt ab:

1.    Der Kollege besorgt sich im Internet – in dem mittlerweile die meisten Schulen drin sind – die Namen der Lehrer der 2. Klassen.

2.    Dann schreibt er diese Lehrer/innen an und bietet Ihnen eine sog. Schulfüller-Testset-Aktion an.

3.    Dann schickt er jedem interessierten Lehrer zwei Schulfüller-Testsets (eines für Linkshänder, eines für Rechtshänder) der bekannten Füllermarken. Diese Testsets darf der Lehrer eine Woche behalten, um seine Schüler die Füllhalter

ausprobieren zu lassen.

4.    Gleichzeitig legt der Kollege eine Bestellliste bei, auf der man ankreuzen kann, welchen Füller man haben möchte, ob für Links- oder Rechtshänder, sowie diverse andere Dinge.

5.    Wenn es zu einer Klassensatz-Bestellung kommt, gibt der Kollege 10 % Rabatt, kommen die Schüler einzeln zu ihm, so gibt es nichts, höchstens einmal eine Zugabe (Patronen etc.).

6.    Außerdem bietet der Kollege Lehrern, die sich bei ihm für Produkte interessieren, an, auch einmal einen Elternabend zu besuchen und die einzelnen Füller mit deren Merkmalen (Griffmulde ja/nein etc.) zu erläutern. Bei dieser

Gelegenheit lässt er dann auch die Eltern schreiben, die das ganz lustig finden. So bekommt er nicht nur zu den Lehrern Kontakt (Schullisten zum Schulanfang!), sondern auch gleich zu den Eltern.

 

Zur Nachahmung empfohlen! Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen

 

Ihr Team von H+Z

Markenprodukte: Qualität schlägt Preis bei Kaufentscheidungen

Die Mehrheit der Kunden (66 Prozent) kauft Markenprodukte, weil sie von der Qualität des Produktes überzeugt ist oder bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen damit gemacht hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der gute Name zählt, aber Unternehmen dürfen sich auf ihm allein nicht ausruhen: Qualität und Vertrauen sind entscheidende Erfolgsfaktor.  Die Vorliebe für Marken ist vor allem bei jüngeren Verbrauchern stark ausgeprägt: Die Gruppe der 16- bis 34-Jährigen hat eine überdurchschnittlich hohe Affinität zu Marken in vielen Produktkategorien. Insgesamt entscheiden sich 71 Prozent der Verbraucher gerade zu besonderen Anlässen, beispielsweise zu Weihnachten, gezielt für Markenprodukte. Das sind Ergebnisse der PwC-Verbraucherumfrage "Marken- Eine Frage des Vertrauens?", für die 1000 Konsumenten ab 16 Jahren in Deutschland zum Jahresende 2015 befragt wurden.

"Das Vertrauen des Kunden ist ein enorm hohes Gut für jede Marke", sagt Gerd Bovensiepen, Leiter des Bereichs Handel und Konsumgüter bei PwC. "Verbraucher vertrauen einer Marke dann, wenn sie sicher sein können, mit dem Namen eine verlässliche Qualität zu erhalten. Dafür sind sie auch bereit zu bezahlen – in unserer Umfrage bestätigen 56 Prozent der Teilnehmer die Aussage, dass Markenprodukte teurer sein müssen, weil sie hochwertiger hergestellt und verarbeitet wurden. "Viele Verbraucher vertrauen bestimmten Markenprodukten, weil sie diese bereits aus ihrer Kindheit kennen – dieser Aussage stimmen 72 Prozent der Befragten zu. Gerade bei Elektronikprodukten ist den Kunden das Label wichtig, wie 72 Prozent der Studienteilnehmer bestätigen. Die besondere Vorliebe für Marken bei jüngeren Verbrauchern ist insbesondere in der Produktkategorie Elektronik stark ausgeprägt – das geben in der Gruppe der 16- bis 24-Jährigen 88 Prozent der Befragten an. In der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen sind es noch 76 Prozent. Insgesamt erreichen die 16- bis 24-Jährigen ein überdurchschnittlich ausgeprägtes Markeninteresse in den meisten Produktkategorien.

Quelle: Business Partner PBS vom 22.12.2015

Fazit:

Die Qualität steht bei Verbrauchern wieder hoch im Kurs. Die "Geiz-ist-geil-Welle" ist vorbei. Der Preis ist nicht mehr das wichtigste Kaufkriterium. Vielmehr stehen Qualität, Service und Beratung bei den Verbrauchern wieder mehr im Vordergrund. Gute Voraussetzungen Ihre Vorteile als Fachhändler auszuspielen !

 

 

Zu teuer zum Wegwerfen? Plastiktüten kosten künftig wohl 20 Cent!

Was in Supermärkten schon lange selbstverständlich ist, soll künftig auch für Kaufhäuser, Elektromärkte oder Modeläden gelten: Lassen Kunden Ware in eine Plastiktüte packen, sollen dafür zahlen. Und das schon ab dem nächsten Frühjahr.

Plastiktüten sollen von April 2016 an immer kostenpflichtig sein. Der Preis pro Tüte an der Ladenkasse im Geschäft wird voraussichtlich mindestens 20 Cent betragen. Das geht aus einem Entwurf hervor, den der Handelsverband (HDE) beim Bundesumweltministerium eingereicht hat. Ein Ministeriumssprecher bestätigte den Eingang des Vorschlags und begrüßte ihn "ausdrücklich". Ausgenommen von der Regelung sind sogenannte Hemdchenbeutel, die beispielsweise für Obst im Supermarkt verwendet werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte ein Gesetz für den Fall angekündigt, dass die Industrie nicht selber eine akzeptable Lösung präsentiert. Diskussionsbedarf sieht das Ministerium noch bei der Höhe des Entgelts. Entscheidend dabei ist laut Ministeriumssprecher, dass der Preis dazu beitrage, den Verbrauch bis zum Jahr 2025 auf 40 Tüten pro Kopf reduziert werden kann. Dieses Ziel geht aus einer Richtlinie hervor, welche die EU-Kommission verabschiedet hat und die bis November 2016 in nationales Gesetz umgewandelt werden soll.

Gegenwärtig liegt der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei 71 Tüten. Damit erfüllt Deutschland bereits das von der EU definierte Teilziel von 90 Tüten pro Kopf bis 2019.

Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" will der HDE es in einer freiwilligen Vereinbarung jedem Unternehmen selber überlassen, die Höhe der Abgabe festzulegen, damit Deutschland das EU-Ziel für 2025 erreicht.

Kunststoff-Tragetaschen sind in die Kritik geraten, weil sich die Tüten nicht in der Natur zersetzen und Tiere, die Teile davon fressen, sterben. Schädlich ist vor allem der Kunststoff Polyethylen. Umweltschutzverbände halten die Kostenpflicht für Plastiktüten etwa in Höhe von 20 bis 30 Cent pro Stück generell für ein geeignetes Mittel, den Verbrauch zu verringern. Sie kritisieren, dass die von Apotheken, Tankstellen oder Bäckereien vertriebenen Tragetaschen von der Regelung ausgenommen werden sollen. Diese werden vom Handelsverband nicht vertreten.

HDE-Geschäftsführer Kai Falk argumentiert hingegen, dass der überwiegende Teil der Einzelhändler Nachhaltigkeit explizit befürworte. "Die Unternehmen, die schon jetzt die Vereinbarung unterstützen wollen, repräsentierten knapp die Hälfte aller im Einzelhandel vertriebenen Plastiktüten", betonte er. "Und voraussichtlich werden es noch mehr."

Fazit:

Schätzungen zufolge gelangen pro Jahr knapp 9 Mio. Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere. Experten sagen, dass sich ein Müllteppich von der Größe Westeuropas gebildet hat. Mit folgenden Ersatzprodukten lässt sich dagegen ankämpfen:

87 9060 000 Tragetasche Papier braun 22x11x26cm MM: 250ST je 0,09EUR

87 9061 000 Tagetasche Papier braun 22x11x36cm MM: 250ST je 0,11EUR

87 9062 000 Tagetasche Papier braun 32x17x41cm MM:250ST je 0,16EUR

87 9998 020 Tagetasche Papier braun La Vida 21x17x7cm MM: 25ST je 0,15EUR

87 9998 030 Tagetasche Papier braun La Vida 29,5x22x10cm je 0,20EUR

87 0000 001 Tragetasche Stoff Natur 38x42cm MM: 50ST je 0,89EUR

87 0000 002 Tragetasche Non Woven gelb 38x42cm MM: 25ST je 0,69EUR

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